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Haus Schönburg

ID: 3340 | Datensatz bearbeiten

 

Welche Wohnformen gibt es?

Wohnstätte
11
 

So erreichen Sie uns

Beim Rauhen Hause
Horn
22111 - Hamburg
Telefon: 040/65591221
Internet: https://www.rauheshaus.de/betr ...
 
hello
 

Zimmer/Wohnungen und ihre Ausstattung:

Es gibt Einbettzimmer.
11
Es gibt Einbettzimmer mit Balkon.
3
Es gibt Einbettzimmer mit Bad/Dusche.
8
Es gibt Einbettzimmer mit WC.
8
Es gibt Einbettzimmer mit Bad/Dusche und WC.
3
 

Das sagt das Wohnangebot über sich:

Das Haus Schönburg ist ein Wohnhaus für Menschen mit Lernbeeinträchtigungen. Es leben dort 11 Menschen auf 3 Etagen. Es ist ein Mehrgenerationenhaus, d.h. es leben Menschen mit ganz unterschiedlichem Alter zusammen, die jüngste Bewohnerin ist 23 und die älteste ist gerade 78 geworden. Das Haus befindet sich auf dem Gelände des Rauhen Hauses in Hamburg-Horn. Das Gelände wirkt wie ein großer Park - mit alten großen Bäumen und einem Teich. Es befindet sich auch ein Kulturtreff dort, er heißt „Bienenkorb“, dort findet jeden Dienstag und jeden Donnerstag ein Cafebetrieb statt und an jedem ersten Freitag im Monat eine Disco. Dazu werden am Wochenende Freizeitveranstaltungen angeboten, wie z.B. Schwimmen gehen, Ausflüge machen oder sich zu einem Brunch treffen, das ist ein geselliges spätes Frühstück.
Alle Bewohner*innen haben ein eigenes Zimmer, diejenigen, die etwas selbständiger sind, haben auch einen Haustür- und einen Zimmerschlüssel. Manche haben ein eigenes Badezimmer, andere teilen sich das Bad mit einer zweiten Person. Jeder kann sich sein Zimmer so einrichten, wie er oder sie es möchte. Manche bekommen Unterstützung bei der Raumpflege, bei anderen kommt eine Reinigungskraft zum Saubermachen. Das Haus hat eine Veranda, dort kann man gerade im Sommer gut sitzen und kann mit den Menschen schnacken, die gerade so vorbeikommen. Das Haus hat keinen Fahrstuhl, daher müssen die Bewohner*innen in der 1. und 2. Etage gut zu Fuß sein. Die Betreuer*innen haben ihr Büro im Keller, dort stehen viele Akten und 2 Computer.
Im Haus gibt es jeden Tag Betreuung: Das beginnt mit einem Frühdienst, zu dem 2 Mitarbeiter*innen kommen, von 06.00 bis 09.30 Uhr. Alle Bewohner*innen haben tagsüber eine Arbeit oder Beschäftigung, in einer Werkstatt, in einer Tafö, in Arbeitsprojekten oder auch im Theater Klabauter. Der Spätdienst kommt um 14.00 Uhr, ab 15.00 Uhr sind wieder 2 Mitarbeitende im Dienst, bis 21.30 Uhr. In der Zwischenzeit ist das Haus nicht besetzt, es sei denn, Bewohner*innen sind krank oder haben Urlaub. 4 Mal in der Nacht kommt eine Nachtwache aus einem Nachbarhaus, um zu schauen, ob alles in Ordnung ist.
Alle Bewohner*innen haben einen Plan, in dem die Unterstützung beschrieben ist, die sie brauchen und sich wünschen. Das kann Unterstützung bei der Körperpflege sein, das kann Unterstützung beim Kochen sein oder die Begleitung bei Ausflügen, und noch vieles mehr. Sie sind auch da, wenn man vielleicht mal traurig ist, wenn man Probleme auf der Arbeit hat oder wenn man mit jemandem Streit hat.

er das auch im Zimmer machen. Wer Lust hat, kann beim Kochen helfen, z. B. Gemüse schnibbeln oder den Tisch decken. Manchmal geht man auch zusammen in ein Restaurant.
Es gibt auch schöne Feste jedes Jahr, ein Sommerfest mit den Nachbarhäusern und den Gästen des Bienenkorbs, eine Weihnachtsfeier. Und es gibt eine Freizeitreise, gerne mal an die Nord- oder Ostsee oder auch in eine schöne Stadt in Deutschland.


An 3 Abenden und am Wochenende wird gemeinsam gekocht und gegessen. Wenn jemand nicht in der Gruppe essen möchte, kann es das auch später alleine oder in seinem Zimmer machen. Wichtig ist, dass auch die Bewohner*innen sich beteiligen, zum Beispiel beim Gemüse schnibbeln oder beim Tisch decken. Denn für 11 Leute zu kochen ist viel Arbeit, von daher brauchen auch die Betreuer*innen Unterstützung und gleichzeitig wird man selbständiger. Was gekocht wird, muss auch vorher eingekauft werden. Deswegen gehen die Bewohner*innen auch in sehr kleinen Gruppen mit einer Betreuungsperson in den Supermarkt. Was gekocht wird, darüber kann man mitbestimmen. Mitbestimmung und Selbständiger werden ist wichtig, um seine Interessen durchzusetzen. Darüber wird auch in der Bewohnerbesprechung mit dem Hausleiter gesprochen.
Klar ist, dass es auch Regeln geben muss. Zum Beispiel keine laute Musik in der Nacht, Mitbewohnerinnen nicht verletzen oder beleidigen. Alle sollen Rücksicht aufeinander nehmen. Manchmal klappt das nicht so gut, dann helfen die Unterstützer*innen, dass wieder Frieden ins Haus kehrt. Aber zum Glück ist im Haus meistens gute Stimmung.
 

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